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 ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~

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Enrico
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BeitragThema: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   So Apr 03, 2011 9:39 am

??. Kapitel
~Scotch on the Rocks~

Ich kannte die junge Frau mit den langen, schwarzen Haaren nicht, die sich zu uns gesellte. Ihre riesige Oberweite zogen meinen Blick wie magisch an. Sie lächelte freundlich, als sich unsere Blicke trafen. Die ganze Zeit über hatte sie zu mir herüber geschaut und mich beobachtet, während ich versuchte sie zu ignorieren. Ich war nicht wegen Eric Mädels hier, aber diese Frau passte einfach in mein Beuteschema, Lange, schwarze Haare, endlos, lange Beine, kleine, asiatische Augen und einen Hüftschwung, der schon die Blicke aller Männer hier auf sich gezogen hatte.
Sie setzte sich zu uns an den Pokertisch, mir direkt gegenüber. Sie sprach einen unser Mitspieler an, zu dem sie sich gesetzt hatte. Der junge Mann lief rot an, während sie ihr Dekolte an seinen Oberarm drückte und ihre Lippen sein Ohr fast berührten. Sie flüsterte ihm etwas zu, er antwortete mit einem flüchtigen nicken, beinah so als wenn er sich nicht sicher war, ob seine Antwort stimmte. Was sie ihn wohl gefragt hatte? Nach dieser Information wand sich ihr Blick wieder mir zu. Irgend etwas hatte sich in der Art, wie sie mich ansah verändert. Ihr lächeln war gefährlich und eine Spur verführerischer geworden. Es erinnerte mich an meine Frau, wenn sie etwas von mir wollte, dass sie ohne zu fragen auch einfordern würde. Dieser Blick gefiel mir beinah noch besser, als ihre großen Brüste, die sie auf dem Spieltisch ablegte, während sie mich weiter unentwegt musterte. Ich gab mir die aller größte Mühe teilnahmslos zurück zu sehen und mich auf das Spiel zu konzentrieren. Mir klangen noch die Worte von Judy und Toni in den Ohren, die mir die allerschlimmsten Dinge androhten, wenn ich meinen Pokerabend mit einer von Erics Mädels beendete. Die beiden kannten mich gut genug, um zu wissen, dass mir das bei der großen Auswahl hier verdammt schwer fiel und diese Frau schien es geradezu darauf anzulegen, den Abend mit mir allein verbringen zu wollen.
“Wer ist die Kleine?”, wollte ich so leise von Eric wissen, dass nur er mich hören konnte. Er saß links neben mir und hatte das Schauspiel die ganze Zeit beobachtet.
“Keine Ahnung, die gehört nicht zu meinen Bunnys!”, erklärte er mir mit einem allwissenden Unterton. Er hatte sicher nur auf diese Frage gewartet und mein Interesse an ihr längst bemerkt.
“Du Glückspils, sie ist echt heiß. Frag mich wirklich was solche Frauen an dir finden”, fügte er zähneknirschend an.
“Das frag ich mich auch!” Ich musste leise auflachen bei meinen Worten. Ich hatte wirklich keine Ahnung warum mich diese Frau so derart ins Vissier genommen hatte. Ich war bei der riesigen Auswahl an Männern hier sicher nicht der einzige, der ihre Aufmerksamkeit verdient hatte, dennoch ruhten ihre tiefgrünen Augen unentwegt auf mir. Ich konnte ihre Blick auch spüren, wenn ich sie nicht ansah. Vielleicht sollte ich sie zu einem Drink einladen. Das Spiel konnte ich sowieso nicht mehr gewinnen. Ich hatte die letzten beiden Runden weder auf meine Mitspieler, noch auf die Karten geachtet. Meine tausend Doller Einsatz konnte ich verschmerzen, entschied ich, als sie aufstand und mit eleganten Schritten auf mich zu kam. Sie schien das Warten auf eine Reaktion von mir leid zu sein. Seitlich blieb sie neben meinem Stuhl stehen. Sie legte die Hand auf die Rückenlehne und beugte sich zu mir hinunter. Ich konnte ihren heißen Atem am Hals spüren als sie sagte:
“Folge mir!” Spätestens jetzt konnte ich ihrem Charme nicht mehr widerstehen. Sie roch nach wilden Rosen und ihre geheimnisvolle Art hatte längst mein Neugierde geweckt. Ich wollte wissen wer sie war und was sie von mir wollte. Ich erhob mich, während sie an meinem Stuhl vorbei ging und langsamen Schrittes weiter lief.
“Entschuldigt mich!”, ließ ich meine Pokerfreunde wissen und legte meine Karten auf den Tisch. Sie waren es längst gewohnt, dass ich mitten in der Partie verschwand und später wieder zu ihnen stieß.
“Versuch sie für mein Geschäft zu begeistern, so eine bringt viel Geld ein”, bat Eric mich. Ich musste über seine Worte schmunzeln, konnte ich mir doch beim besten Willen nicht vorstellen, das ein solches Rasseweib tatsächlich bei ihm als Prostituierte anfangen wollte und ich würde mir den Abend mit ihr bestimmt nicht mit einer derartigen Frage an sie vermasseln. Ich antwortete ihm nicht, ich schmunzelte nur über seine Worte, dann ging ich ihr nach. Sie war auf halben Wege zur Bar stehen geblieben und sah zu mir zurück. Ich schloss zu ihr auf. Gemeinsam liefen wir wortlos bis zur Theke. Den Barkeeper schien sie zu kennen, denn sie lächelten sich wissentlich zu. Wir setzen uns nebeneinander auf die Barhocker. Ich musterte sie noch einmal von oben bis unten und versuchte aus ihr schlau zu werden. Kannte ich sie vielleicht doch irgendwo her? War sie deswegen ohne Umwege zu mir gekommen? Ich hatte mit mehr Frauen geschlafen als ich zählen konnte und hatte sie längst alle wieder vergessen. Ob sie auch dazu gehörte? Andererseits währe mir eine derart übrig bestückte Frau, mit einem derart knackigen Hintern sicher im Gedächtnis geblieben. Als sie zu mir sah, wand ich meinen Blick schnell wieder ihrem Gesicht zu.
“Zwei mal Scotch on the Rocks für mich und meinen Freund!“, bestellte sie und zwinkerte mir dabei zu.
“Zwei mal Scotch on tue Rocks, kommt sofort”, hörte ich den Barkeeper im Hintergrund sagen. Während er unsere Gläser fertig machte, fragte ich mich unentwegt woher diese Frau wusste, was ich am liebsten trank. Ich musste sie unbedingt in ein Gespräch verwickeln, um herauszufinden, wer sie war.
“Was führt sie in diesen verqualmten Schuppen?”, wollte ich von ihr wissen, als der Barkeeper ihr unsere Gläser reichte. Erics Laden war kein Ort an dem schöne Frauen auf Männerfang gingen. Hier herrschten raue Sitten und zwielichtige Gestallten wickelten dunkle Geschäfte unter der Hand ab. Jede Frau hier war für Geld käuflich, was also hatte sie hier her geführt, wenn sie nicht zu Eriks Nutten gehörte?
“Ich wollte dich treffen!”, entgegnete sie mir mit einem verführerischen Lächeln, während sie mir eines der beiden Gläser reichte. Ich nahm es dankend an, konnte mir allerdings einen skeptischen Blick nicht verkneifen. Sie war nur meinetwegen hier her gekommen? Kannte ich sie vielleicht doch irgendwo her?
Sie stieß mit mir an und wir tranken gemeinsam einen Schluck aus unseren Gläsern. Auch auf die Gefahr hin, sie vor den Kopf zu stoßen und mir meine Chancen bei ihr zu verbauen, musste ich sie einfach fragen:
„Kennen wir uns denn irgendwo her?“
„Nein!“, erwiderte sie mir mit einem verschwörerischen Lächeln. Irgendetwas an ihr war noch gefährlicher und anziehender geworden, als zuvor, als sie weiter sprach, „Und wir werden uns auch nicht mehr kennen lernen!“ Sie legte einen Hundertdollerschein auf den Tisch und stand wieder auf. Ohne mir noch einen Blick zuzuwerfen drehte sie sich um. Mit einem kräftigen Hüftschwung setzte sie sich in Bewegung und verschwand in der Menge der Gäste Richtung Ausgang. Ich sah ihr verstört hinterher. Was um alles in der Welt war das gewesen? Ich hatte ja schon viele seltsame Frauen kennen gelernt, aber diese war mit abstand die verrückteste. Warum hatte sie mich erst eingeladen, wenn sie nun verschwand? Oder hatte ich sie einfach nur gekränkt, weil ich mich nicht an sie erinnern konnte? Ich sah ihr noch lange verwirrt nach, bis mich ein Schlag auf der Schulter traf.
„Dumm gelaufen was?“, dröhnte mir die lachende Stimme des Baarkeepers in den Ohren, „Dass ich noch miterleben darf, wie du eine Abfuhr bekommst. Aber mach dir nichts daraus, hier laufen noch genug andere Schönheiten herum.“ Ich brauchte noch einen Moment um mich wieder zu fangen. Mir viel nicht gleich ein Spruch ein, den ich Maike hätte drücken können und als ich wieder klar genug denken konnte, musste er einen weiteren Gast bedienen. Ich gönnte ihm seinen kleinen Sieg und sah noch einmal in Richtung Tür. Während ich über sie nachdachte und mich noch einmal daran zu erinnern versuchte ob ich sie nicht doch kannte, trank ich mein Glas leer, dann zuckte ich mit den Schultern. Ich konnte ihr Gesicht keinen Namen zuordnen und beschloss nicht weiter über sie nachzudenken. Maike hatte recht, es gab genügend andere Frauen hier und ich war ja nicht einmal wegen ihnen her gekommen. Ich wollte nur pokern und mich von all meine Problemen und Geschäften ablenken. Toni hatte mir Spaß verordnet und dass konnte ich auch mit ihm und beim Pokerspielen haben. Ich war doch längst aus dem Alter herausgewachsen, wo ich Sex mit fremden Frauen genossen hatte, oder? Ich sah ihr noch einmal hinterher. Sie war wirklich heiß gewesen. Mir war bei ihrem Anblick ganz egal gewesen, was ich mir damit für Konzequenzen mit meiner Frau und Toni wieder einhandelte. Ich schüttelte über mich selbst entsetzt mit dem Kopf und stand auf. Ich musste wirklich langsam mal erwachsen werden, nahm ich mir vor.

Als ich aufstand begann sich alles um mich herum zu drehen. Meine Beine fühlten sich auf einmal wie Pudding an. Was war das jetzt wieder? Ich hatte an diesem Abend noch nicht genug getrunken, damit ich Schwindelanfälle bekam und das eine Glas Scotch konnte mich noch lange nicht umwerfen. Ich schloss kurz die Augen und atmete tief durch, dann ging das Gefühl vorbei.
„Seltsam!“, murmelte ich vor mich hin. Ich tat einige Schritt zurück zum Pokertisch, als auf einmal mein Blickfeld verschwamm. Ich musste einige Male blinzeln, bis es wieder klar wurde. Ich blieb stehen und sah wie selbstverständlich auf das leere Glas auf der Theke zurück. Ich war dieses harte Zeug gewöhnt, das haute mich nicht um. Augenblicklich fielen mir die ihre letzten Worte wieder ein. Wir würden uns gar nicht erst kennen lernen? Was wenn sie damit meinte …
Ich brachte den Gedanken nicht zu Ende. Ich konnte es mir nicht leisten hier irgendwelchen KO-Tropfen oder einer Droge zu erliegen. Ich ging die fehlenden Schritte schnell zu meinem Stuhl zurück, nahm mir meine Jacke, die über der Rückenlehne hing und zog sie mir über. Ich musste hier weg, so schnell wie möglich.
„Die bekommst du nicht mehr rum!“, lachte Eric höhnisch. Ich sah ihn nicht an, auch die anderen Spieler am Tisch sah ich nicht an. Als ich mir die Jacke übergestreift hatte, verließ ich die Bar auf den schnellsten Wege. Mein Blickfeld wurde dabei immer kleiner. Große Teile davon waren verschwommen, ich kam mir vor wie in einem langen Tunnel. Meine Beine waren schwach und kaum Fähig mein Gewischt zu tragen. Alle Geräusche um mich herum stumpften ab. Was hatte diese Hexe mir da nur in den Drink gemixt. Ich spürte mein Herz immer schneller schlagen, es hämmerte gegen meinen Brustkorb.

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Zuletzt von Enrico am Di Apr 05, 2011 6:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Mo Apr 04, 2011 9:48 am

Hi Schuckel,
so habs gelesen und ich hab was zu meckern. Es betrifft die Stelle mit dem Motorrad. Du kannst unmöglich gefahren sein. Bei diesen Vorzeichen, hättest du noch nicht einmal das Lenkrad halten können. Und so kommt es mir auch nicht bekannt vor. Eher, dass Raph dich abgeholt hat. Wo ich war, weiß ich nämlich gerade nicht. Ich denke mal, ich war am schlafen, oder so.
Du warst zwar lebensmüde, aber so lebensmüde auch nicht. Du hast ja bemerkt, dass etwas nicht stimmt. So wie ich damals, als man mir diese scheiß Tropfen ins Glas geschüttet hat. Da habe ich ja auch etwas bemerkt. Deswegen bin ich ja sofort los um nach Hause zu kommen. Aber ein Motorrad führen, hätte nie funktioniert. Weder mit KO-Tropfen, noch mit irgendeinem Gift. Jedenfalls nicht, wenn es so schnell wirkt.
Aber so hast du die Situation ganz gut beschrieben. Also wie es wirkt.

Edit:Ansonsten müssten die Tropfen später anfangen zu wirken. Zum Beispiel als du bereis auf dem Motorrad sitzt und fährtst. Du bemerkst auf einmal, dass etwas nicht stimmt und bleibst am Straßenrand stehen und schaffst es gerade noch Raph zu informieren. Das klingt etwas logischer.
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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Mo Apr 04, 2011 3:13 pm

Um ehrlich zu sein. Mir fehlt da ein Stück Erinnerung. Ich hab keine Ahnung wie ich nach dem ich meine Jacke geholt habe, bis zu Raphael gekommen bin. Das wusste ich schon damals nicht mehr. Ich habe jetzt diese Variante gewählt. Sicher hast du mit deinem Einwand recht. Ich werd mir darüber noch mal Gedanken machen. Vielleicht habe ich Raphael ja angerufen, nach dem ich Erics Bar verlassen habe und er hat mich dann wirklich abgeholt. Du warst an diesem Tag nicht bei mir. Weiß jetzt auch nicht genau wo du zu dieser Zeit warst und was du gemacht hast. Ich habe auf jeden Fall nicht dich angerufen. Also warst du sicher zu weit weg dafür.
Als Susen mir gesagt hat, dass ich die Nacht wvielleicht nicht überlebe hab ich Raph gebeten, dass er dich unbedingt zu mir bringt, wie auch immer er das schaft. Vielleicht warst du ja auch mit Anette und Kira im Urlaub. Also ne Tagesreise oder mal eine Woche ausspanen, dass hattest du ihr sowieso zu der Zeit immer wieder versprochen und keine Zeit gefunden es in die Tat umzusetzen. Auf jeden Fall bist du noch an diesem Abend bei mir gewesen. Ich weiß noch wie die Tür aufging und du stink sauer mich angemecktert hast das du mich nicht mal einen Tag allein lassen kannst^^. Wenn wart ihr nämlich gerade an diesem Tag erst losgefahren und ich sollte mir in der Zeit auch etwas Spaß gönnen und Ausspannen. Was ich bei Erik auch tun wollte. Man jetzt hab ich gerade Dejavü, dass ich mir voll scheiße vor kam, weil ich euch euren Urlaub versaut habe.

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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Mo Apr 04, 2011 5:50 pm

Das stimmt sogar. Ich war wirklich bei Anette und Kira. Ich habs heute Mittag bloß nicht erwähnt, weil ich es nur blass in Erinnerungen hatte. Jetzt, wo du es sagst ... es stimmt. Und ich hab dich tatsächlich angemeckert. In dem Moment wollte ich einfach nur mit meiner Familie zusammen sein.
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Enrico
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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Di Apr 05, 2011 6:18 am

So, die neue Version. Ich denke das passt dann besser. Ich kam dann erst wieder in Susens Prakis so halbwegs zur Bessinnung, war aber zwei Tage komplett blind, ist mir eingefallen, desswegen hab ich dich auch nicht mehr weggelassen. Hab selbst teather gemacht als du mal aufs Klo wolltest, weil ich damit nicht klar kam und Angst hatte das ich von nun an immer blind bleiben würde. Ich hab mich in der Zeit so hilflos und ausgeliefert gefühl dass ich auf deine Nähe nicht verzichten konnte ohne in Panik zu geraten.

Ich stieg auf mein Motorrad und spürte dabei schon, dass ich es unmöglich damit bis nach Hause schaffte. Ich würde die schwer Maschine nicht einmal halten können, so schwach wie ich mich fühlte.
Ich kramte mein Handy aus der Tasche und dachte kurz nach. Wen sollte ich anrufen? Mein erster Gedanke galt immer Toni. Aber er war nicht in der Stadt. Er war mit Anette und Kira im Urlaub und würde sich herzlich bedanken, wenn ich ihn dabei störte. Ich seufzte und tippte blind die Nummer meines Bruders ein. Ein Glück wusste ich diese Auswendig. Mein Sichtfeld war inzwischen so eingeschränkt, dass ich das Display meines Handy nicht mehr erkennen und das Menü darauf nicht mehr lesen konnte. Ich hörte das Freizeichen so schwach, als wenn das Handy etliche Meter von mir entfernt läge. Langsam bekam ich Panik. Wenn ich in diesem Tempo weiter meine Sinne verlor, würde ich Raphael nicht mal mehr sagen können, wo ich mich befand. Ich betete das er endlich an sein Telefon gehen würde. Als ich hörte wie der Hörer abgenommen wurde, wartete ich gar nicht erst, bis eine Stimme sich am anderen Ende der Leitung meldete:
„Raphael! Du musst mich unbedingt abholen. Ich bin bei Erik in der kleinen Seitenstraße“, meine Stimme zitterte und verlor mit jedem weiteren Wort an Festigkeit. Ich konnte meine Lippen kaum noch spüren, um mit ihnen Laute zu bilden.
„Die … haben mi … hier irg … was in den Drink gem …!“, konnte ich gerade noch sagen bevor mir meine Stimme versagte. Ich hörte nicht mehr, was mein Bruder mich fragte. Die Kraft wich auf einen Schlag aus meinem Körper. Ich konnte das Handy nicht mehr halten. Es fiel auf den Tank und von dort auf den Boden. Meine Beine fanden keinen Halte mehr auf den Boden, ich konnte spüren wie mein Gleichgewichtssinn verschwand. Ich wusste nicht mehr wo oben und unten war. Mein Atem wurde immer ruckartiger, bis ich das Gefühl bekam, überhaupt keine Luft mehr zu bekommen. Warum zum Teufel hatte ich diesen Drink nur angenommen? Die Frau war doch vom ersten Moment an nicht koscher gewesen. Ich hasste mich für meine Naivität.
Alle Gefühle wichen aus meinem Körper, ich spürte nicht einmal mehr, wie ich vom Motorrad rutschte und auf den Asphalt aufschlug. Sämtliche Geräusche verschwand, selbst der unerträgliche Pfeifton. Das Licht um mich herum erlosch. Ich war mir sicher die Augen geöffnet zu haben, aber ich sah nichts mehr. Mein Herz trommelte so hart gegen meinen Brustkorb, dass es schon weh tat. Ich spürte das Blut durch meine Adern schießen, mehr war da nicht mehr. Ich japste immer wieder nach Luft und hatte das Gefühl nicht genug einzuatmen. Das war mit Sicherheit mein Ende. Raphael war nie rechtzeitig bei mir und selbst wenn, was sollte er auf die Schnelle tun, um mir zu helfen. Ich würde hier in dieser dunklen Gasse verrecken. Allein und noch bevor Raphael hier war. Meine Kehle hatte sich wie zugeschnürt. So hatte ich mir meinen Tod nicht vorgestellt. Meine Gedanken verloren sich allmählich. Ich war nicht mehr in der Lage die Wörter sinnvoll zu ordnen. Schließlich spukte mir nur noch ein Name im Geiste herum: Toni
Ich hatte ihm versprechen müssen keinen Blödsinn anzustellen. Wenn ich jetzt nicht an diesem Gift starb, dann brachte er mich dafür um, dass ich ihm seinen Urlaub verdorben hatte. So durfte ich jetzt nicht sterben. Ich versuchte mich auf meine Atmung zu konzentrieren und kämpfte gegen die wachsende Ohnmacht an. Nicht so, so wollte ich nicht sterben. Ich hielt an dem bisschen Leben fest, dass ich noch in mir spürte, nicht bereit es aufzugeben.

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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Di Apr 05, 2011 8:22 am

Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass diese Vergifftung und die zwei Tage Blindheit auch einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass ich mein Leben geändert habe und "sesshaft" geworden bin. Ich hab mir in den zwei Tagen immer wieder gesagt, dass wenn ich nur wieder gesund werde, ich alles anders machen werde. Und das habe ich dann auch so weit es mir möglich war. Ich hatte beim Schreiben echt viele Bilder im Kopf. In Aarons Villa gab es ein Klavier. Als ich wieder sehen und laufen konnte, hab ich mich daran gesetzt und ziemlich lange gespielt. Es war auch jemand bei mir der mir zugehört hat, weiß nur nicht ob nur eine Person oder mehrer und wer genau. Ich hatte die Augen zu als ich gespielt habe. In dem Moment war ich innerlich ausgeglichen und ruhig. Ich habe von da an ziemlich oft gespielt. Entweder Klavier oder Violine. Meistens wenn ich irgendwie Probleme hatte, bei denen ich sonst losgefahren wäre und mir Ärger gesucht hätte.

Ich hatte mein Zeitgefühl verloren. Die Taubheit wich nur langsam aus meinem Körper. Ich spürte Hände die mich hielten, kalte Gegenstände die mich berührten. Hektik umgab mich. Wo war ich und wer war bei mir?
Von weit her, hörte ich jemanden meinen Namen rufen. Immer wieder, aber ich erkannte die Stimme nicht. Sie war einfach zu undeutlich. Ich wollte antworten, doch ich spürte meinen Körper noch immer nicht deutlich genug. Mir war als wenn ich über mir selbst schwebte, unfähig meinen eigenen Körper zu kontrollieren.
„Komm schon Enrico, komm zu dir!“, die Stimme wurde deutlicher. Susen? War ich inzwischen in der Villa? Hatte Raphael mich rechtzeitig gefunden und dort hin gebracht? Ich spürte leichte Schläge gegen meine Wangen, die mich allmählich wieder in meinen Körper zurück holten. Von den Zehen aufwärts zog sich ein Brennen durch alle meine Glieder. Ich kam mir vor wie in einen Hochofen. Ich stöhnte auf und öffnete die Augen. Sie hätten mich da lassen sollen wo ich war, war mein erster Gedanke. Das hier hielt ich nicht aus. Krämpfe schüttelten mich und ließen mich nicht ruhig liegen. Ich spürte die Hände meines Bruders, die mich fixierten.
„Enrico, was haben die dir verabreicht?“, wollte Susen immer wieder von mir wissen. Ich wusste keine Antwort, ich hatte doch nur diesen verdammten Scotch getrunken, mehr wollte mir nicht einfallen.
„Ich weiß nicht!“, wimmerte ich mit schwacher Stimme. Konnte sie nicht machen, dass das aufhörte. Ich glaubte jeden Muskel an meinem Körper zu spüren. Sie brannten wie Feuer. Immer wieder verkrampften sie. Ich krümmte mich vor Schmerzen und rang nach Atem. Meine Lunge zog sich zusammen, ich versuchte einzuatmen aber es ging nicht.
„Susen, jetzt mach doch was!“, hörte ich Raphael verzweifelt rufen. Sein Griff war härter geworden.
„Ich hab ihm doch schon den Magen ausgepumpt. Wenn ich nicht weiß was sie ihm gegeben haben, kann ich ihm auch keine Gegenmittel verabreichen. Eine Blutuntersuchung würde auch viel zu lange dauern. Ich hab hier kein Labor“, fauchte Susen zurück. Sie klang angespannt und hilflos. „Ich kann ihm nur ein entkrampfendes Mittel spritzen. Die Vergiftung muss sein Körper allein überstehen!“
War das ihr ernst? Sie konnte gar nichts tun?
„Und wenn er das nicht schafft?“, Raphaels Tonfall wurde wütender, er war todernst. So aufgebracht hatte ich ihn noch nie erlebt. Erst an seiner Stimmlage wurde mir selbst bewusst, wie ernst meine Lage sein musste. Raphael brachte sonst nichts aus der Ruhe. Ich konnte mit einer Schussverletzung im Bauch bei ihm ankommen, er und Susen blieben selbst dann noch routiniert und packten mich lediglich auf den OP-Tisch. Aber jetzt waren selbst sie aufgeregt und ratlos. Das machte mir Angst. Ich musste diese Vergiftung ohne ein Gegenmittel überstehen und wenn ich das nicht schaffte? Wie ich mich dafür haste dieser Frau an die Bar gefolgt zu sein.
Ich spürte einen Stich im Unterarm, eine Flüssigkeit drückte sich in meine Vene. Die Krämpfe ließen etwas nach. Meine Lunge entspannte sich so weit, dass ich besser atmen konnte. Ich nahm einige tiefe Züge bis die Atemnot nachließ, dann versuchte ich mich umzusehen. Ich wollte in den Gesichtern von Susen und Raphael noch einmal den ernst der Lage ablesen. Jetzt wo ich wieder Luft bekam, war alles vielleicht nicht mehr so schlimm. Ich versuchte die Umgebung in der ich war zu erkennen, aber alles blieb dunkel, dabei hatte ich die Augen auf. War es Nacht, hatten die beiden kein Licht angemacht?
„Wieso ist es hier so dunkel?“, wollte ich keuchend von ihnen wissen. Ein weiterer Muskelkrampf überkam mich. Ich schrie vor Schmerzen auf und zog die Beine eng an den Körper. Ich atmete schwer und zog immer wieder hastig die Luft zwischen den Zähnen ein.
Noch immer hatten sie mir keine Antwort auf meine Frage gegeben. Sie waren von einem Moment auf den anderen still geworden. Was hatte das jetzt wieder zu bedeuten? Konnten sie nicht einfach das Licht anmachen? Als der Krampf vorüber ging, griff ich nach Raphaels Hand, die mich an der Schulter festhielt. Ich bekam den Ärmel seines Hemdes zu fassen und zog heftig daran.
„Raph! Was ist hier los? Wieso habt ihr kein Licht an?“, wollte ich energisch von ihm wissen. Meine Stimme war kratzig aber laut genug, dass er es gehört haben musste. Er schwieg einen Moment. Seine Stimme zitterte als er mir antwortete:
„Enrico, die Sonne scheint dir direkt ins Gesicht!“ Ich hörte seine Worte, aber ich brauchte einen Augenblick um zu begreifen, was er mir damit sagen wollte. Ich spürte tatsächlich etwas warmes auf meinem Gesicht und trotzdem war alles dunkel. Hat mich dieses Zeug etwa …? Ich brachte den Gedanken nicht zu ende. Meine Finger verkrampften sich in dem Hemd meines Bruders. Das wollte ich nicht glauben, dass durfte nicht sein.
„Nein, nein, … nein!“, protestierte ich immer wieder, als wenn ich es damit ändern könnte. Krampfhaft versuchte ich etwas zu erkennen, aber da war nichts, alles blieb dunkel.
„Susen!“, rief Raphael verzweifelt. Er war mindestens genau so in Panik wie ich.
„Was …? Was soll ich denn machen? Wir können froh sein wenn er den Tag überhaupt überlebt!“, brummte sie. Ich musste bei ihren Worten schwer schlucken. Wie auf Kommando, als wenn sie es mit heraufbeschworen hätte, durchzog ein neuer Krampfanfall meinen Körper. Ich brüllte vor Schmerzen und zog Raphaels Arm eng an mich heran.
„Argh, Enrico verdammt!“, knurrte er und befreite sich aus meinem Griff. Ich hatte nicht gemerkt, dass ich ihm dem Arm mit dem Ärmel verdreht haben musste. Er wich vor mir zurück, als ich erneut nach ihm griff. Ich brauchte etwas um mich daran festzuhalten, bis dieser Anfall vorbei war, aber er wollte sich dafür scheinbar nicht zur Verfügung stellen. Meine Hand faste immer wieder ins Leere. Tränen stiegen mir in die Augen. Eigentlich war es nicht mal mein Bruder nach dem ich in diesem Moment suchte. Wenn ich wirklich den Tag nicht überstand, dann …
Ich hatte so vieles in den letzten Wochen versäumt. Ich hatte meine Familie vernachlässigt. Selbst als wir umgezogen, hatte ich mehr mit der Renovierung von Aarons alter Villa zu tun gehabt, als mit ihnen. Ich hatte keine Zeit gefunden, mit meinen Kindern zu spielen oder es mir mit Judy schön zu machen. Auch für Toni war noch keine Zeit gewesen. Ich hatte ihm zwar versprochen, dass wir es uns nach seinem Urlaub mit Anette schön machen würden, dann wäre auch die Renovierung an der Villa beendet gewesen, aber was wenn ich die nächste Woche gar nicht mehr erlebte? Ich wollte ihm doch noch zeigen, ihm sagen was er mir bedeutete. Das hatte ich in letzter Zeit so selten getan. Auch für all die anderen Menschen, die mir so viel bedeuteten, hatte ich keine netten Worte mehr gehabt. Ich wünschte mir so, noch einmal die Chance zu bekommen, es besser zu machen, mich für all das was ich gesagt und getan hatte zu entschuldigen. Ich schwor mir in diesem Moment von nun an ruhiger zu werden, wenn ich diese Gift nur überlebte.
Wieder spürte ich von den Zehen aufwärts die Krämpfe aufsteigen. Ich rollte mich wie eine Kugel zusammen. Tränen flossen mir über die Wangen. Ich nahm mir fest vor, nie wieder einer Frau hinterher zu sehen, wenn dass nur aufhörte. In Gedanken ging ich alle die Dinge durch die ich falsch gemacht hatte und die ich ändern wollte. Meine Schreie überhörte ich dabei, ich spürte nur wie Raphael mich aufhob und wegtrug. Er legte mich auf einem weicheren Untergrund ab. Sicher hatte er mich vom Op-Tisch in eines der Gästezimmer getragen und ins Bett gelegt. Er legte eine Decke um mich und einen kalten Lappen auf meine glühende Stirn, dann wollte er gehen. Ich konnte auch ohne ihn sehen zu müssen spüren, dass er meinen Anblick und meine Schreie nicht länger ertragen konnte. Er litt mit mir, dass wusste ich, trotzdem hielt ich ihn fest, als ich seinen Arm zu packen bekam.
„Bitte!“, keuchte ich, „Bitte ruf Toni an. Er soll herkommen, ich will ihn noch mal sehen!“ Ich war mir langsam sicher, dass ich dieses Gift nicht überleben würde. Ob wohl Susen mir etwas gegen die Krämpfe verabreicht hatte, nahmen sie mir noch immer die Luft zum Atmen. Ich glaubte jedes mal zu ersticken, wenn ich mich zusammen rollte und wenn sie nachließen hatte ich kaum genug Zeit wieder zu Atem zu kommen, bevor ein Neuer losging.
„Na der wird sich bedanken!“, murmelte Susen neben mir. Ich hatte gar nicht bemerkt dass sie mit uns gekommen war. Ihre Worte waren schroff und klangen genervt, aber mir war egal was sie davon hielt. Ich musste ihn noch sagen, was er mir bedeutet, auch wenn er das vielleicht wusste.
„Raph bitte!“, flehte ich meinen Bruder an. Er löste meine Finger um seinen Arm und legte meine Hand zurück auf die Bettdecke.
„Ich ruf ihn an!“, versprach er. Ich konnte an seiner Stimme erkennen, dass er froh war nun einen Grund zu haben, das Zimmer zu verlassen und erst einmal durchatmen konnte.
Als er ging, blieb nur Susen bei mir. Sie hob den Lappen von meiner Stirn und wusch ihn irgendwo neben mir aus. Sie setzte sich zu mir auf das Bette, ich spürte wie sich die Matratze unter ihrem Gewischt senkte. Mit dem nassen Lappen tupfte sie mein schweißnasses Gesicht ab.
„Du musst wirklich langsam mal lernen auf dich selbst aufzupassen. Toni ist keine vier Stunden weg und schon liegst du wieder hier!“ Ihre Stimme war sanfter geworden, aber hatte nicht an Ernsthaftigkeit verloren. Ich wusste wie recht sie hatte. Ich hasste mich ja selbst für meine Naivität. Als ich spürte wie sie meine Muskeln wieder zusammen zogen und steinhart wurden, schossen mir neue Tränen in die Augen.
„Es tut mir so leid“, presste ich heraus, bevor ich mir einen neuen Schmerzensschrei nicht mehr verkneifen konnte. Wenn ich das hier nur überlebte, würde ich alles anders machen.

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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Di Apr 05, 2011 10:32 am

Hi Schnuckel,
so habs gelesen. Also wirklich, vier Tage Urlaub und schon wieder zurück. Hab an dem Teil jetzt nichts zu meckern. Ich weiß ja nichts davon, deswegen kann ich dazu auch nicht viel sagen.

knuddel dich mal
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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Di Apr 05, 2011 10:35 am

Du warst nicht mal vier Tage weg nur vier Stunden. Man du hast echt was mit mir duch lach. Aber keine Sorge bald müsste es dir wieder bekannter vorkommen, immerhin bist du ja dann zurück gekommen. Ich könnt mir vorstellen Anette wollte mir danach auch den Hals rumdrehen. Hab irgendwie noch im Hinterkopf das sie mir vorgeworfen hat, dass ich das mit Absicht gemacht hätte, damit du zurück kommen musst.

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BeitragThema: Re: ??. Kapitel ~Scotch on the Rocks~   Di Apr 05, 2011 10:36 am

Upps ... ich hab Tage gelesen.
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